Blockaden lösen
Durch Die richtige Atmung
Die psychodynamische Atemtherapie ist eine integrative Therapieform, die Tiefenatmung mit psychodynamischen Ansätzen kombiniert, um emotionale Blockaden zu lösen und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern. Dies basiert auf der Erkenntnis, dass der Atem nicht nur eine physiologische Funktion hat, sondern auch eng mit unseren emotionalen und psychologischen Zuständen verknüpft ist.
Über die psychodynamische Athemtherapie
In der psychodynamischen Atemtherapie wird der Atem als ein Werkzeug betrachtet, um Zugang zu verschütteten Emotionen und Erinnerungen zu erhalten. Durch gezielte Atemübungen können Klienten lernen, ihre Atmung zu vertiefen und zu regulieren, was oft dazu führt, dass sie sich entspannen und inneren Frieden finden. Die bewusste Wahrnehmung des Atems hilft, annähernd eine Wohlspannung der Muskulatur zu erreichen und einen Raum für Selbstreflexion zu schaffen. Viele Menschen tragen emotionale Lasten in Form von Verspannungen oder Blockaden im Körper. Durch die Arbeit mit dem Atem können diese körperlichen Manifestationen von Stress oder Trauma erkannt und bearbeitet werden. Gerne ünterstütze ich Sie dabei, ihre Gefühle zuzulassen und auszudrücken, was wir anschließend im therapeutischen Gespräch betrachten und erörtern.
MEINE VORGEHENSWEISE!
Die psychodynamische Atemtherapie funktioniert durch die Kombination von Atmung, Meridianstreichungen "Sondermeridiane, Kei Rakus" und der Bewusstwerdung des Umraumbezugs durch Abgrenzung und öffnen der Grenzen zum eigenen Persönlichkeitsraum. Blockaden, Atem- und Verhaltensmuster können erkannt und therapiert werden. Hier einige Schritte zur Umsetzung.
1. Bewusstseinsbildung:
Zu Beginn der Therapie lernen die Klienten, ihre Atmung zu beobachten und herzustellen, wie sie sich in verschiedenen emotionalen Zuständen verändert. Das Gewahrwerden des eigenen Atem- und Persönlichkeitsraumes durch Grenzerfährungen in Abgrenzungsübungen.
2. Atmung:
Bewusst tiefer und langsamer Atemprozess, um das Zwerchfell sanft zu aktivieren und die Lungenkapazität zu erhöhen.
3. Emotionale Freisetzung:
Durch die bewusste Arbeit mit dem Atem können oft unterdrückte Emotionen an die Oberfläche kommen. Ich unterstütze Sie dabei, diese Gefühle anzunehmen und auszudrücken.
4. Körperarbeit
Die psychodynamische Atemtherapie erkennt an, dass emotionale Blockaden, bzw. "Erinnerungen" oft im Körper gespeichert sind. Durch Körperarbeit, sei es durch bewusstes Bewegen oder massierende Streichungen, können Klienten lernen, Verspannungen abzubauen und ein besseres Körperbewusstsein zu entwickeln.
5. Reflexion und Integration
Nach den Atemübungen folgt oft eine Phase der Reflexion, in der Klienten über ihre Erfahrungen sprechen können. Dies hilft ihnen, Einsichten über ihre emotionalen Muster zu gewinnen und neue Perspektiven auf ihre Probleme zu entwickeln.
6. Verbindung zur Vergangenheit
Zum besseren Verständnis der eigenen Lebensgeschichte erstelle ich für Sie ein "ASEP". Das ist eine Aufstellung der sozial - emotionalen Prägung.
7. Tiefenatmung
Der Atem wird vertieft durch verschiedene Übungen, beispielsweise aus dem Tibetischen Heilyoga Lu Chong.
8. Meridian-Streichungen
Zu den jeweiligen Lebensthemen werden Meridianstreichungen abgestimmt ausgeführt, sei es in den Ausdrucksformen der Kei-Rakus oder in den Daseinsformen der Sondermeridiane.
9. ENTSPANNUNGSTECHNIKEN
Stressabbau ist ein zentraler Bestandteil der Therapie. Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung oder verbal geführte Atemmeditation helfen, den Körper und Geist zu beruhigen.
10. Integration in den Alltag
Das Erlernte und Erfahrene kann im "Körper - Gedächtnis" gespeichert und im Alltag nach vermehrtem Therapiefortschritt bei Bedarf immer wieder abgerufen werden, um das Wohlbefinden zu steigern.